Es war Halloween, es war Allerheiligen. Ich habe frische Blumen auf das Grab meines Vaters gelegt. Es hat zu schneien begonnen. Das ist der graue November.
Ich war die letzten zehn Jahre in Beziehungen und es beginnt die Zeit, in der ich es nicht mehr bin. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Von meiner Verbrühung habe ich Narben davongetragen, die ich mit Cortison behandle. Die letzten zwei einhalb Jahre waren extrem und es wird auch ungewöhnlich weitergehen.

Ich habe einen geringfügigen Job im Büro der Manpower GmbH Wien bekommen und werde Ende des Jahres zwei Weiterbildungskurse besuchen.
Dominik singt Lieder mit! Er sagt ganz kleine Sätze. Er liebt es, in seinen Büchern zu „lesen“. Er kann „Bitte“ sagen, er verabschiedet sich und er kennt ca. sieben Automarken auseinander! Und er hat schon zwei Mal in sein Topfi gemacht!

Im vergangenen Monat habe ich Stomp gesehen, was cool war. Meiner Meinung nach tausend Mal cooler war aber This Is It. Ich verehre Michael Jackson, wie ich es seit mindestens zwölf einhalb Jahren getan habe und das werde ich immer tun.  Der Film hat mich noch einmal irrsinnig aufgewühlt, mich traurig gemacht, mich mit Herz und Seele mitgerissen. Demnächst werde ich ihn mir zum dritten Mal ansehen. Michael ist der gütigste und musikalischte Mensch, den es jemals gab und es ist einfach entsetzlich, dass wir Fans ihm das nicht mehr zeigen können.

Genießen wir trotz allem das nachdenkliche Grau dieses Novembers..

Posted by lini - 04/11/09 - 0 comments

 

Dominik ist jetzt zu Erntedank und nach einem Monat im Kindergarten schon länger dort und es gefällt ihm sehr gut. Er spricht schon immer mehr und kombiniert Worte auch mit einander. Seit Monaten schon hab ich das Gefühl, er ist wirklich groß geworden. Ein richtiges Kleinkind. Wir sind sehr stolz auf den kleinen Liebling.

In diesem Herbst haben Christian und ich uns getrennt, aber wir verstehen uns Gott sei Dank weiterhin sehr gut und wollen so gute Eltern wie möglich für Dominik sein.
Alles wird gut werden.
Die Kastanien fallen von den Bäumen und zeigen uns, dass der Lauf der Welt immer Positives hervorbringt.

Posted by lini - 05/10/09 - 0 comments

 

DAS IST AUS DEM GELÖSCHTEN BLOG: „NICKIE IM KINDERGARTEN“:

Dominik ist im Kindergarten! Er ist so ein braver, süßer Sonnenschein. Er liebt es dort und alle mögen ihn. Noch ist es nur vormittags. Das wird Stückchen für Stückchen verlängert. Sein Zeichen im Kindergarten ist das Eichkätzchen.

Zum ersten Mal mussten wir ihm die Haare schneiden, weil sie schon zu lange waren. Am liebsten spielt er mit duplo und er liebt Autos, Pferde und Vögel. Und seine große Liebe, die zweijährige Rita. 🙂
Meine Mutter hat nach ihrem Sabbatjahr wieder zu arbeiten begonnen.

Ich bin 28 geworden und es ist Herbst, was mich sehr erleichtert. Ich kann die bunten Blätter, das Abkühlen und Klären gar nicht erwarten..

DAS IST NUN DIESER BLOG:

Ich hab den Blog nicht vergessen. Ich war nur viel auf Urlaub und so. Der Sommer ist nicht so meine Jahrszeit, das habe ich ja voriges Jahr schon geschrieben. Ich freue mich, wenn diese Hitze bald aufhört und Herbst und Alltag wieder anfangen!
Meine Schwester ist Bachelor in Spanisch.
Zum ersten Mal war Dominik alleine mit den Großeltern auf Urlaub.
Und in fast drei Wochen fängt die Kinderkrippe an, ich bin schon sehr gespannt!
Wir sehen uns im Herbst wieder…

Posted by lini - 12/08/09 - 0 comments

 

In diesem Juni ist viel geschehen. Mehr als mir lieb ist. Es war die EU-Wahl, der Kirtag von der Kirche meiner Mutter. Mein Mann hat eine Prüfung geschafft. Ich habe sicher über hundert Bewerbungen geschrieben.
Meine Verbrühung ist über ein halbes Jahr her, die Haut ist immer noch nicht beruhigt, aber das wird schon.

Meine Mutter und ihr Mann hatten ein riesiges Fest mit hundert Gästen, denn sie wurden bzw. werden beide dieses Jahr 50 und sind 15 Jahre verheiratet. Es war ein wirklich lustiges, rauschendes Fest und der Film, den ich für die beiden geschnitten hab, wurde mit tosendem Applaus aufgenommen. Das war ein toller Moment für mich.

Dominik redet süße Sachen vor sich hin, hat sein Lieblingsstofftier und viel Spaß.

Doch am vergangenen Freitag Morgen erfuhr ich, was ich lieber erst viel, viel später in meinem Leben erfahren hätte.  Seit12 Jahren bin ich einer der aller größten Michael Jackson Fans auf diesem Erdboden. Ich habe diesen Mann verinnerlicht und geliebt, wie nur echte Fans das verstehen, habe Bücher über ihn geschrieben, ihn verehrt, bin zu ihm gestanden in jeder Sekunde. Er ist ein Mensch, der mir sozusagen wirklich sehr nahe gestanden ist, den ich verstanden hab und der mir so viel von Gottes Wunder gezeigt hat. Durch seine Musik, seinen Ausdruck in seinem Tanz, seine ganze wunderbare scheinbar fragile und ergreifend faszinierende Person. Geheimnisvoll, über alle Maße der Menschheit talentiert.

Geleugnet habe ich die Nachricht zuerst. Doch Michael wird immer und ewig leben, in uns Fans. Er hat seine aller besten Zeiten gelebt und nun, wie es vorherzusehen war, lieben ihn plötzlich alle. Und das wird bis in alle Ewigkeit so bleiben, denn Michael Jackson ist nun zur Legende geworden.

Ich wünsche auch seinen Kindern Prince, Paris und Blanket ein Leben,wie Michael es sich für sie gewünscht hat.

Posted by lini - 02/07/09 - 0 comments

 

Mein zweiter Muttertag war etwas schöner als mein erster. Kurz darauf jährte sich allerdings auch der Todestag meines Vaters zum zweiten Mal.

Zur Zeit schreibe ich Bewerbungen, denn ich brauche ab Oktober eine Teilzeitstelle.

Dominik ist mit seinen 16 Monaten gerade besonders süß, aber auch anstrengend. Besonders kuschelig, aber oft auch ziemlich wild. Es sind die letzten drei Monate vor seiner Kinderkrippe und ich versuche, diese Zeit noch zu genießen.

Gerade war Pfingsten und ich möchte jeden Moment im Jetzt leben. Dann fühlt sich eigentlich alles  gut an.

Posted by lini - 03/06/09 - 0 comments

 

Es ist immer wieder unglaublich, wie bunt die Blütenpracht jedes Jahr wieder aus der Erde sprießt. Mein kleiner Dominik war im April das erste Mal in der Sandkiste. Und im Zoo! Dort war er fasziniert von den Giraffen und den anderen Tieren.

Er ist jetzt ein einviertel, sagt Mama und Papa und Ato (für Auto – sein Lieblingswort), sagt Ama und Apa zu Omi und Opi, Gaga zu Guck Guck, Huhn oder, wenn er gewickelt wird. Ba zu Baum und so weiter.
Auch von diesem Ostern hat er schon mehr erlebt als letztes Jahr. Es kommt schon der 14. Zahn durch und er ist immer noch ein Bücherwurm. Er kommt mir jetzt schon bereit für die Kinderkrippe vor, in die er ab September gehen wird.

Meine Mutter hatte einen Radunfall, aber es geht ihr wieder gut. Mit meiner Schwester war ich beim Oliver Pocher in der Stadthalle, was meiner Meinung nach absolut genialst war.

Bald werde ich meine website wieder updaten, wenn ich endlich dazukomme. Ich wünsche Euch jedenfalls noch einen wunderschönen Prachtfrühling! 🙂

Posted by lini - 02/05/09 - 0 comments

 

 Die Sonne fängt endlich an, uns wieder zu erwärmen. Zwei Mal am Tag gehe ich mit dem kleinen Nickie spazieren. Wenn er zuhause Musik hört, tanzt er. Zum Essen sagt er Mamam, zu mir Nana, zur Katze Aje, zum Balli Aji, zum Ei, zu heiß und zum streicheln sagt er Ei(ei), zum Hund Wawa und zum Auto Atta oder Brrwwmm! Er ist so lieb. Leider kann ich wegen meiner Verbrennungen diesen Frühling  nicht mit ihm zum Babyschwimmen gehen.

Meine WIFI-Prüfung zur Immobilienmakler-Assistentin habe ich mit Erfolg bestanden und schreibe jetzt Bewerbungen für Oktober. Meine kleine Schwester ist 26 und meine noch kleinere Halbschwester 16 geworden. Mein Mann hat einen Einkäufer-Weiterbildungskurs gemacht und wir sind über zwei Jahre ein Paar. Wir hatten jedoch ehrlich gesagt schon bessere Zeiten und zum Geburtstag meiner Schwester hatte ich meinen ersten kleinen Nervenzusammenbruch.

Aber ich sehe ein Licht am Ende des Tunnels, ich werde es schaffen, wieder glücklich zu werden. Die Aprilsonne sagt es mir.

Posted by lini - 02/04/09 - 0 comments

 

Nach jedem Winter kommt ein Frühling, so auch im Leben. Meinen Beinen geht es besser. Anfang Februar war ich mit meiner Mutter und meinem kleinen Sohn in einem abgelegenen Dorf in Kärnten bei einer älteren bulgarischen Heilerin. Wir haben so etwas noch nie gemacht, aber dachten nach derartig vielen positiven Erzählungen über sie, es könnte doch nicht schaden. Eine Woche lag ich dort jeden Tag in einem gemütlichen kleinen Raum und bekam die Hände aufgelegt. Von der Frau ging sehr viel ruhige und glückbringende Energie aus, die auch meine innere Verzweiflung verfliegen ließ.

Zurück in Wien bekam jedoch zunächst mein kleiner Sohn die Magen-Darm-Grippe, dann meine Mutter und dann ich. In der Folge mein Mann, seine Schwester und seine Eltern in Deutschland. Es war ein aggressiver Virus, den wir gottseidank alle gut überstanden haben. Als er sich bei mir gerade gelegt hatte, bildete mein Körper plötzlich allergische Abwehrstoffe und ich bekam rote Flecken am Körper, die bald verflogen. Doch an den sehr empfindlichen Stellen an meinen beiden Oberschenkeln und dem Unterbauch blieb eine so genannte Einblutung. Es wurde alles schwarz. Drei Tage lang behielten sie mich deshalb im Krankenhaus, zur Beobachtung. Aufgelöst war ich wie selten; das Trauma des Krankenhauses ergoss sich über mir; ich brauchte einfach nur Ruhe. Was die schwarzen Beine anging, hatten selbst die Oberärzte und der Stationschef so etwas noch nie gesehen. Doch sehr langsam bildete sich alles zurück. Sie schickten mir eine Psychologin, die mir eine starke psychische Belastung diagnostizierte und mir mitteilte, dass die Krankenkasse bei mir eine psychologische Behandlung bezahlen würde.

Die letzten Monate waren wirklich hart für mich, denn zu allem Überfluss musste ich auch für die schwere WIFI-Prüfung als Immobilienmaklerassistentin lernen. Das WIFI willigte freundlicherweise ein, dass ich den Prüfungstermin von Jänner (als ich im Krankenhaus war) Anfang März ausnahmsweise wiederholen dürfte. Gestern, am 4.3., war es dann soweit. Ich schrieb die Prüfung nach. Manches fühlte sich dabei gut an, manches schwieriger. Ich hoffe, dass ich es geschafft habe, was ich aber erst in zwei Wochen erfahre.

Was ich bereits weiß, ist, dass wir im September einen Kinderkrippenplatz für den Kleinen haben. Das freut mich so sehr, denn es ist ein sehr guter Kindergarten (und dank der Politik jetzt auch fast gratis). Und Dominik hat das Beste verdient. Er ist soo gescheit geworden, ich habe das Gefühl, er versteht schon alles. Er schüttelt den Kopf, wenn er etwas nicht will und er winkt manchmal beim Verabschieden. Doch wegen der turbulenten letzten Monate (war sein kleines Leben nicht immer schon turbulent?) ist er im Moment auch sehr auf mich fixiert. Wir brauchen einfach alle wieder mehr Ruhe in unserem Leben.

Hoffentlich tut uns allen der Frühling da gut..

Posted by lini - 05/03/09 - 0 comments

 

Darüber, dass mein Blog diesmal kitschig wird, brauche ich mir keine Gedanken zu machen. Das vorgezogene Weihnachtsfest bei meiner Mutter war noch so schön. Noch wundervoller war das eigentliche Fest in Bayern dann, bei der Familie meines Mannes. Richtig gefreut hatte ich mich auf diese Wochen der Entspannung.

Bis es passierte. Am 25. Dezember, der mein Leben für immer ein wenig ändern würde. Da ich sehr verschnupft war, stellte mir meine Schwiegermutter zum Inhallieren einen großen Topf kochendes Wasser auf den Tisch, vor dem ich saß, und legte ein großes Handtuch über diesen und meinen Kopf. Die Hitze und der Dampf waren zu intensiv, also hob ich meinen Kopf ein wenig. Doch da hob sich der gesamte Topf und ergoss plötzlich seinen gesamten Inhalt an kochendem Wasser auf meine beiden Oberschenkel und den Unterbauch. Es waren fürchterliche Schreie, die ich von mir gab. Hysterisch lief die Familie mit mir ins Bad und stellte mich halb nackt unter die kalte Dusche. Zitternd und unter Schock beobachtete ich die Blasen, die sich auf den roten Beinen bildeten. Es brannte entsetzlich und gleichzeitig frohr ich immer mehr.

Der Notarzt musterte mich in der Dusche und erklärte ruhig, dass fast 20 Prozent meines Körpers betroffen waren. Kurz darauf wurde eine Notarzt-Liege bis vor die Dusche geschoben und ich wurde in den Krankenwagen gerollt. Mein Schock redete mir selbst ein, dass alles nicht so schlimm war. Gott sei Dank wusste ich nicht, was noch alles auf mich zukommen würde. Während im Wagen die wie Feuer brennenden Schmerzen unerträglich wurden, rammten mir die Helfer drei Infusionen in die Arme. Von der großen Menge Morphium wurde ich dann todmüde.

Im Landeskrankenhaus Salzburg, das eine renommierte dermatologische Abteilung hat, wurde ich sofort von Ärzten behandelt, die sich über mich beugten und mich für meine Tapferkeit lobten. Doch ich spürte ja nichts, ich war voll Morphium. In dieser Zeit fing mein Gedächtnis für eine Weile an, ein wenig auszusetzen. Mein Mann war die ganze Zeit bei mir, doch ich merkte nichts mehr. In meinem Einzelzimmer, das für gefährdetere Patienten war, wurde ich täglich ohne Narkose neu verbunden. Und am dritten Tag brannte es noch nach. Links hatte ich nun beinahe eine Verbrennung dritten Grades. Mein Fieber stieg auf 39,5 Grad an und meine Entzündungswerte waren viel zu hoch. Diese Tage waren kritisch für mich.

Mein Mann war jeden Tag bei mir; meine Mutter war leider in diesen Wochen auf einem Urlaub in Costa Rica (Mittelamerika) und ich vermisste sie. Viel mehr jedoch vermisste ich meinen kleinen Sohn. Mit Brusttabletten wurde ich abgestillt. Von einen Tag auf den anderen hatte ich mit dem Aufwachsen von Dominik nichts mehr zu tun.
Sie begannen, mich unter Narkose zu verarzten, da die Schmerzen zu diesem Zeitpunkt menschlich nicht mehr ertragbar waren. In diesen Wochen war ich fünf Mal unter Vollnarkose, auf der dünnen grünen Bare, die Arme rechts und links von mir gestreckt, über mir der lächelnde Anästhesist. Sie mussten an der Stelle links Hautpartien weglasern; sie hatten gehofft, dies nicht tun zu müssen. Nach dieser OP wurde ich an eine Schmerzpumpe angeschlossen. Alle zehn Minuten hätte ich auf einen Knopf drücken können; 15 bis 20 Mal schoss dann eine Flüssigkeit mit schmerzhaftem Druck direkt in meine Venen, um den großen Schmerz zu reduzieren; doch ich betätigte sie nur alle zwei Stunden.

Die Toilettengänge waren äußerst erniedrigend. Und zu Silvester lag ich völlig allein in der Dunkelheit und starrte auf die Feuerwerke draußen in der Ferne. Ich bekam depressive Zustände, die noch Wochen andauerten.
Ich konnte weder aufrecht gehen, noch richtig schlafen oder essen. Im Krankenhaus nahm ich mindestens sechs Kilo ab; ich bekam einfach nichts herunter. Und die Zeit kam mir vor wie eine Ewigkeit.

Anfang Jänner wusch mir eine Krankenschwester die Haare. Ich saß mit einem Rollstuhl in der Behindertendusche. Am 7. Jänner wurde ich in ein Sechsbettzimmer gerollt. Von da an wurde – ganz langsam – alles etwas besser. Die Menschen dort brachten mich auf andere Gedanken, mein Physiotherapeut war ein liebevoller Mensch, ich bekam Blumen und eine Karte, die mir sagte: In den Zeiten, in denen Du Dich verlassen fühlst („Nur eine Fußspur ist im Sand, wo ist Gottes Spur neben mir?“), trägt mich Gott, denn es ist seine Spur.

Schwarz war für mich noch der Freitag, der 9. Jänner, denn an diesem Tag bekam ich erstmals wieder keine Narkose beim Verbandswechsel und das Abziehen der antibiotischen Netze von meinen offenen Wunden tat höllisch weh. Doch einige Tage später, am Montag, dem 12., kam meine Mutter aus Costa Rica zurück und an mein Krankenbett. Meine Freude war groß. Nur zwei Tage später, am 14. Jänner, nach drei Wochen Krankenhausaufenthalt, entließen sie mich.

Ich fühlte mich noch wie ein blasser, ausgemergelter Krankenhausgeist und auf der Heimfahrt wie im falschen Film. Lange hatte ich die Welt da draußen nicht mehr gesehen. Es war kalt geworden, es hatte geschneit. Die Welt hatte sich verändert. Kein Wort sagte ich während der Fahrt. Es war still da draußen im Jänner. Und sehr seltsam.

Wieder im Haus meiner Schwiegereltern verkühlte ich mich erneut schlimm und fühlte mich dadurch schwach und ängstlich. Meine Wunden musste ich bald selbst versorgen, was ich grausam fand. Immer noch kämpfe ich mich Nachwirkungen, doch bald werde ich beginnen, die Kompressionshose zu tragen. Diese wird mich sechs bis zwölf Monate lang begleiten.

Dominik Louis hat so viel gelernt als ich weg war. Er rennt dauernd munter durch die Gegend, er spielt fröhlich und konzentriert mit den verschiedensten Dingen selbstständig, redet die unterschiedlichsten Silben und sein großes wunderbares Kleinkindgesicht hat die genialsten Ausdrücke zu bieten.

Am 29. Jänner wurde er ein Jahr alt. Von seinem Geburtstagsapfelkuchen hat er fröhlich gegessen. Nun ist er eigentlich ein Kleinkind. Ich bin so unendlich stolz auf ihn.

Posted by lini - 03/02/09 - 0 comments

 

Die aller erste Weihnachtszeit für unseren kleinen Nickie ist angebrochen. Der erste Advent liegt schon hinter uns, in dem auch Christians Mutter bei uns auf Besuch war. Der erste Schnee ist auch schon vom Himmel gefallen. Manchmal fürchte ich, mein Blog wird zu kitschig. Aber die kleinen negativen Seiten unseres Lebens sind zu privat für diesen Blog und, was ich schreibe, ist ja auch alles wahr. Diese Jahreszeit ist wundervoll für mich und vor allem freue ich mich, sie meinem Söhnchen zum ersten Mal zeigen zu können.

Meine Mutter ist in ihrem Sabbat-Jahr und war letztens zwei Wochen in einem Kloster, um Ruhe zu spüren. Über Weihnachten wird sie mit ihrem Mann in Costa Rica sein. Auch sonst tut sie in ihrem Erholungsjahr sehr viel, das ihr angeblich alles Spaß macht. Über die Finanzkrise dieser Welt macht sie sich große Sorgen. Über Obama freuen wir uns alle.

Vorgestern waren wir im Hader-Kabarett, was sehr gut war.
Ich muss sehr viel lernen für die WIFI Prüfung Mitte Jänner. Noch bis zum 11. Dezember haben wir den Kurs.

Doch nun zu Dominik B. Das Wichtigste aus dem November ist das Stehen. In den letzten Monaten ist alles Schlag auf Schlag gekommen. Das Sitzen, Robben, Krabbeln und nun mit seinen 10 Monaten kann er schon stehen! Und er übt auch fleißig, mit festhalten zu gehen. Es genügt schon, wenn er sich nur mit einer süßen Knubbelhand zum Beispiel an einem meiner Finger festhält, um in der Wohnung spazieren gehen zu können. Auch das Reden übt er fleißig. Christian und ich sind „Dada“ und die Katze heißt „Gate“. An einem Tag gab es sogar „Tede“, den Teddybären. Nickie ist so fröhlich, und das macht es auch mich. Jeden Tag lese ich ihm aus dem Bilderbuch vor und wenn ich ihn danach frage, zeigt er mit seinem lieben Wurstfinger auf das Balli! Er versteht einen immer besser, das ist eindeutig. Und wenn man ihm etwas vorklopft oder -klatscht, macht er es nach. Wenn er Lust dazu hat.

Der Waschmaschine beim Schleudern zuzusehen, ist sehr interessant für ihn. Kitzlig sind wir auch schon sehr. Und es kommt schon der achte Zahn heraus (dann sind unten und oben jeweils vier). Er ist ein kleines, wonniges Muttersöhnchen, das ein wenig braver geworden ist. Ich fühle mich immer noch wohler mit ihm.

Doch zunächst freue ich mich auf kommenden Sonntag, den 7. Dezember. Mein Mann und ich haben unseren aller ersten Hochzeitstag!! Wir werden zum gleichen Christkindlmarkt gehen, an dem wir vor einem Jahr waren, und vielleicht gehen wir auch ins Palmenhaus. Wie an jenem Tag. Weihnachten werden wir dann bei seiner Familie in Deutschland verbringen. Und auf diesem Wege wünsche ich allen lieben Lesern eine wunderschöne Weihnachtszeit!! Alles Liebe! Und einen tollen Übergang ins neue Jahr!

Posted by lini - 02/12/08 - 0 comments